Fête Impériale

Die Fête Impériale ist untrennbar mit der Spanischen Hofreitschule verbunden. Ist doch die Spanische Hofreitschule nicht nur das Zentrum der Hohen Schule der Reitkunst, sondern auch Veranstaltungsort des bekannten Wiener Balles.


Nicht erst seit heute wird die Reithalle neben dem Reiten, auch für Festivitäten genutzt. Einst waren es die Damenkarusselle Maria Theresias sowie die faszinierenden Maskenbälle und Redouten, die die Reithalle in ein schillerndes Festgelände verwandelten. Auch viele Traditionen sind hier verwurzelt. So kann sich die Winterreitschule mit Fug und Recht als der älteste Ballsaal von Wien bezeichnen, der heute noch existiert. Hier wurde im Jahre 1812 die Gesellschaft der Musikfreunde Wiens gegründet. Die meisten Wiener Bälle finden während der Faschingszeit statt. Nur einige wenige Ausnahmen starten außerhalb dieser typischen Saison. Die Fête Impériale als traditioneller Sommerball gehört dazu. Bereits im ersten Jahr, als die Tradition des Sommerballs mit der Fête Impériale wiederbelebt wurde, konnten sich die Organisatoren über einen regen Andrang freuen. Auch heute noch tanzen die Besucher dort, wo normalerweise die Lipizzaner das Vorrecht haben. Der Reinerlös aus der Fête Impériale kommt natürlich aus diesen zu. So wird weiterhin für den Erhalt und die Zucht der ältesten Kulturpferderasse Europas gesorgt. Das Ambiente des Sommerballs ist in jedem Jahr einzigartig. Es fahren Kutschen vor, die Reitbahn verwandelt sich in eine spiegelnde Tanzfläche und das Flanieren in einer lauen Sommernacht bereitet den Damen und Herren besonderes Vergnügen. Die Damen tragen zu dieser Veranstaltung ein bodenlanges Abendkleid, die Herren erscheinen in Smoking, Gala-Uniform oder im Frack mit Dekorationen.